Praxiskonzepte & Hilfen

Medienpädagogische Themen

Förderung, Schutz und Beteiligung sind – in Anlehnung an die UN-Kinderrechtskonvention – die drei Säulen des rechtebasierten Ansatzes von Digipäd 24/7. In den Studienergebnissen zeigt sich, dass in den Einrichtungen derzeit vor allem der Schutzaspekt Beachtung findet und sich die Sorge vor risikobehafteter Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen maßgeblich im pädagogischen Handeln der Fachkräfte niederschlägt. Infolgedessen werden das Medienhandeln und somit auch die soziale Teilhabe junger Menschen insbesondere in der stationären Erziehungshilfe stark eingeschränkt. Deutlich wird außerdem, dass die Rechte auf Förderung und Beteiligung mehr praktische Aufmerksamkeit im pädagogischen Alltag in 24/7-Einrichtungen brauchen. Die Handlungsempfehlungen von Digipäd 24/7 machen daher diese Perspektive stark. Wie eine Art „Befähigungsleitfaden“ sollen sie Fachkräfte dabei unterstützen, Kindern und Jugendlichen eine altersgerechte und diskriminierungsfreie digitale und damit auch soziale Teilhabe zu ermöglichen. Gleichzeitig gilt es, sich fachlich fundiert zum Schutzaspekt zu verhalten, um junge Menschen den Risiken potenziell gefährdenden Medienumgangs nicht unbegleitet auszusetzen und ihre Fähigkeiten zum Selbstschutz zu fördern. Daher finden Sie hier thematisch sortierte Praxstipps, die sich an alltagsnahen problembehafteten Situationen im Kontext digitaler Medien orientieren, wie sie auch im „Gefährdungsatlas“ der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (vormals Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) zu finden sind.